Urheber: Oliver Wagner

Mainz-Mombach, 2065.

Die Lunatics sind keine Profis. Noch nicht.

Sie sind laut, chaotisch und haben ein ernsthaftes Talent dafür, aus einfachen Problemen bewaffnete Katastrophen zu machen. Zwischen schlechten Plänen, billigen Bars, improvisierten Runs und Ärger, der meistens größer wird als gedacht, versucht die Gang irgendwie den Sprung von Straßengang zu echten Shadowrunnern zu schaffen.

Meistens ohne dabei erschossen zu werden.

Als ein Job im Frankfurter Plex außer Kontrolle gerät, geraten die Lunatics zwischen Konzerne, Gangs und Leute, die deutlich gefährlicher sind als sie selbst. Doch bald wird klar, dass hinter dem Auftrag mehr steckt als ein schiefgelaufener Run. Etwas ist unterwegs. Etwas, das nicht in die Akten passt, nicht in die Straßenlogik und schon gar nicht in irgendeinen Plan der Lunatics.

Zum ersten Mal reicht es nicht mehr, einfach lauter, schneller und brutaler zu sein als die Gegenseite.

Also tun die Lunatics das, was sie am besten können: improvisieren, eskalieren und irgendwie überleben.

Lunatics – Bier, Blei und schlechte Ideen ist ein dreckiger, schwarzhumoriger Shadowrun-Roman über improvisiertes Überleben, Gruppendynamik, schlechte Entscheidungen, Konzerndreck, Straßengewalt und die Frage, wie weit man kommt, wenn man zwar keinen Plan hat — aber genug Munition.


Inhaltswarnung

Gewalt: Grafische Beschreibung der Auswirkungen eines Kampfes
Drogen und Sucht: Alkoholmissbrauch
Diskriminierung und Ausgrenzung: Rassismus